Tour de Züri | Teil 7

Endlich stand mal wieder eine „Tour de Züri“ Etappe auf dem Plan. Es fehlen ja doch noch einige Gemeinden im Kanton Zürich, um meinen Langzeitplan zu komplettieren.

Die Ausgangslage war gut: Ich war alleine (Oliver weilte schon in Kanada), ich war im Marathon-Training, ich brauchte einen Longrun und ich hatte so gar keine Lust mehr auf die Glatt-Ufer vor der Haustüre. Also plante ich eine neue Etappe in für mich unbekanntem Gefilde:

Der Start war in Feuerthalen, wofür ich früh morgens bei wunderbarem Sonnenaufgang mit dem Zug von Dübendorf via Stettbach und Winterthur nach Schaffhausen fuhr. Thurbo brachte mich dann weiter nach Feuerthalen und dort startete meine heutige „Tour de Züri“.

Nach einem kurzen Aufstieg direkt nach dem Start hatte ich einen wunderbaren Blick auf den Schaffhauser Munot und etwas weiter dann auf das Nebelmeer über dem Rhein. Nichtsdestotrotz führte mich mein Weg wieder nach unten und via Flurlingen direkt an das Rheinufer. Nach dem pittoresken Dörfli befand ich mich in einer wunderbar mystischen Welt, keine Leute kreuzten meinen Weg und ich genoss diesen Teil wirklich sehr – inkl. schönem Blick auf die Eisenbahnbrücke vor dem Schloss Laufen (leider kam grad kein Zug und auf Warten hatte ich keine Lust).

Kurz kreuzte ich die „normale Welt“, indem ich am Schloss Laufen (übrigens die Gemeinde Laufen-Uhwiesen kann ich somit auch abhaken) den Parkplatz kreuzte, wo bereits die Touristenbusse parkierten. Ich hielt mich dort aber nicht lange auf, sondern nahm direkt den nächsten schönen Laufpfad dem Rhein entlang.

So brachte ich die Gemeinde Dachsen hinter mich und kurz nach dem Höllbach reichte es auch noch für ein paar Meter Gemeinde Rheinau, bevor ich die Autobahn A4 kreuzte (natürlich brav untendurch) und Benken auf die Haben-Seite der Buchhaltung setzen konnte.

Nach Benken ging es – schon nicht mehr ganz so locker – in die zweite Hälfte des Tages. Trüllikon stand als nächstes an und der Anstieg ins Dörfli hatte es in sich. Nach Trüllikon fühlte es sich aber bereits wie ein Ziellauf an. Nach Ossikon ging es gefühlt fast nur noch bergab und mit Blick auf die Uhr musste ich mich doch noch etwas beeilen. Ich hatte unterwegs ein paar Geh“pausen“ und einige Fotostops eingelegt. So wurde es doch noch etwas knapp auf den angepeilten Zug.
Trotzdem erreichte ich den Bahnhof vor Zugsabfahrt und konnte dann entspannt in die S29 einsteigen und heim in Richtung Winterthur – und Frühstück fahren.

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