Rosie Lake | Frühlings-Stippvisite

Wieder war ein langer und vor allem kalter Winter im Yukon Geschichte. Temperaturen von unter -50 Grad waren keine Seltenheit und das Eis hatte die Seen bis Mitte Mai fest im Griff. Trotzdem – oder gerade deswegen – wagte Oliver einen Kurzbesuch Ende Mai 2026, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist in unserem kleinen Paradies.

Dieses Mal reichte der Resturlaub von Claire nicht aus, um ihn zu begleiten, weshalb das Reiseberichtli etwas kürzer ausfällt. Ein paar Zeilen und vor allem Impressionen möchten wir euch dennoch nicht vorenthalten. Voilà!

Oliver buchte die Flüge ab Zürich via Frankfurt und Vancouver und spulte das bekannte Einkaufs- und Organisationsprogramm in Whitehorse ab. Speziell zu erwähnen ist der neue Stihl-Trimmer, der mit seinen verschiedenen Aufsätzen (Schnur und Blades) bald dem Gestrüpp und den Sträuchern zu Leibe rücken wird. Ausserdem gab es wiederum Kleinkram und Lebensmittel einzukaufen, dieses Mal für gut zwei Wochen Wildnis.

Alles klappte wie am Schnürchen – auch der Flug mit Alpine Aviation – und schon bald kam Rosie Lake mit seinen zwei charakteristischen Inseln in Sicht. Auf den ersten Blick schien auch nach der Landung alles zu passen. Die Hütten inkl. der Sauna standen an ihren angestammten Plätzen und trotzten der bereits starken Frühlingssonne. Erst beim zweiten Blick zeigte sich, dass wir seit unserer Abreise Mitte Februar und Ende Mai einen Untermieter in der Hütte haben: ein Marder fühlte sich daheim und hat allerlei Dreck und Unordnung hinterlassen. Da hiess es zuerst einmal putzen und aufräumen – keine Frage, es war gut, dass das Vieh so klein war und kein grosser, pelziger Kollege.

Apropos grosser, pelziger Kollege: Oliver checkte die Wildtierkameras und er fand Beweise, dass Rosie Lake auch für andere Waldbewohner ein spassiger Platz ist – aber schaut selber 🙂

Olivers Tage waren gefüllt mit Arbeit ums Haus, im Haus und im Wald. Einen Meilenstein hat er mit dem Verbindungstrail mit dem neuen Trimmer geschaffen. Dieser Trail ermöglicht uns die Wanderung zum Frances River, ohne, dass wir das Kanu über den Rosie Lake nehmen müssen. Vor allem, wenn wir mit dem Packraft auf dem Heimweg sind, erleichtert es das Leben ungemein, da wir das Packraft nicht mehr für einen Kilometer nochmals aufblasen und beladen müssen.

Ausserdem gab es einiges an Försterarbeit und Gärtnerarbeit. Und das alles, während die kleinsten, aber grössten Plagegeister in diesen Breitengraden wieder aktiv wurden: Die Mückensaison begann. So war er froh, wenn es etwas windig oder auch mal regnerisch war. Meist schien jedoch die Sonne und so war er oft draussen unterwegs. Auch die Fischerei kam nicht zu kurz und es gab Hecht zum Abendessen.

So, und nun gibt’s hier die Frühlings-Impressionen aus 1. Hand! Viel Spass 🙂

Anreise

Gärtnerei

Frühlings-Stimmung (fast) immer & überall

Leben und arbeiten am Rosie Lake

Ein Bären-Spass! 😀

Das treue Hasi ist immer für einen Schnappschuss gut

Der kleine Marder sorgt für viel Unterhaltung – um und in der Hütte!

„Unsere“ Wölfe hinter dem Haus…

Allerlei Leben am Rosie Lake

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert